„bergheimat. Irene Epple-Waigel“ 18.2.2018

18. Februar 2018
15:15bis16:00

Bei den Olympischen Spielen in Lake Placid hat Irene Epple-Waigel 1980 die Silbermedaille gewonnen, sie war Siegerin im Weltcup und zusammen mit ihrer Schwester Maria das Vorzeigeduo im deutschen Skirennsport nach dem Rücktritt von Rosi Mittermaier.

Aufgewachsen ist sie in der Gemeinde Seeg. Dort brachte der Vater ihr das Skifahren bei, dort fuhr sie ihr erstes Rennen, bei dem sie nicht nur schneller als die Mädchen war, sondern auch alle Buben hinter sich ließ.

Der kleine Ort am Fuß der Allgäuer Alpen ist bis heute ihre Heimat geblieben, zusammen mit ihrem Mann Theo Waigel, den sie 1994 geheiratet hat, und dem gemeinsamen Sohn Konstantin.

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Nach dem Ende ihrer Ski-Karriere studierte sie Medizin, arbeitete als Ärztin im Krankenhaus in Füssen. Seit 2002 engagiert sie sich auch politisch im Kreistag ihres Heimat-Landkreises Ostallgäu. Doch der Sport bleibt für sie „der Schlüssel zum Wohlbefinden: körperlich, seelisch und geistig“.

Filmautor Peter Solfrank hat Irene Epple-Waigel und ihre Familie auf einer Bergtour zur Heilbronner Hütte in den Allgäuer Alpen begleitet. Am Fels kletternd an einer senkrecht abfallenden Wand, sucht die ehemalige deutsche Skirennläuferin immer neue sportliche Herausforderungen und empfindet Glücksmomente, wenn dabei Körper und Geist ganz harmonieren.

„Beim Klettern“, sagt sie, „da bleibt alles andere, auch die Sorgen, einfach unten im Tal.“