„Die letzten Deutschen in Slowenien – Im Gottscheer Land“ 6.11.2017

6. November 2017
11:10

„Die letzten Deutschen in Slowenien – Im Gottscheer Land“ am Montag, 6.11.2017, um 11:10 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Das Filmteam porträtiert die letzten Gottscheer im Süden Sloweniens.

Im Süden Sloweniens liegt ein Gebiet, das noch bis vor 60 Jahren mehr deutsch als slowenisch war: die Gottschee. Über 600 Jahre siedelten hier Menschen, die einst aus Österreich, Tirol und Süddeutschland in dieses schwer zugängliche, karstige Waldgebiet gekommen waren, um es urbar zu machen. Meist waren es Bauern, die in ihrer Heimat kein Land besaßen und hier einen Neuanfang wagten, eine Chance zu überleben.

Das südlich der Hauptstadt Ljubljana gelegene Gebiet fiel 1941 unter italienische Besatzung. Die Gottscheer-Deutschen sollten in den östlichen Teil des Landes, der unter deutscher Besatzung stand, umgesiedelt werden. Fast alle Gottscheer verließen ihre Dörfer und folgten den Parolen der Nationalsozialisten. Nur wenige blieben. Es war das Ende der deutschen Besiedlung im Gottscheer Land.

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Heute leben noch etwa 500 Gottscheer in ihrer ursprünglichen Heimat, die im Wesentlichen aus drei Bergketten und drei Tälern besteht. In den Tälern leben die Menschen, auf den Bergketten ziehen Hirsche, Wölfe und Bären durch die Reviere.
Ein Filmteam sucht nach der kleinen Gemeinschaft der Gottscheer, die versuchen, die Erinnerung an ihr Volk wachzuhalten.

„Die letzten Deutschen in Slowenien – Im Gottscheer Land“ am Montag, 6.11.2017, um 11:10 Uhr im Bayerischen Fernsehen