„Entdeckungen in der Rhön und im Grabfeld“ 25.3.2018

25. März 2018
15:15bis16:00

Hoch und heilig – „Entdeckungen in der Rhön und im Grabfeld“ am Sonntag, 25.3.2018, um 15:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

„Die Rhön ist schön“, das haben schon die frühen Landschaftsmaler erkannt. Wo und warum sie heute an bestimmten Plätzen besonders schön ist, davon erzählt dieser Film.

„Einheimische“ zeigen geheimnisvolle Orte, verborgene Wege, die nicht in Prospekten und Wanderführern stehen. Sie sind ihnen aufgrund persönlicher Erlebnisse „heilig“.

Eine von ihnen ist „die Ziegenlady“. Elisabeth Sandach ist eine attraktive Frau, temperamentvoll und freiheitsliebend.

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Mit ihren 200 Ziegen bewirtschaftet sie überwiegend Naturschutzflächen und zieht mit ihnen über Wiesen und Moore. Die Wildheit der Ziegen und der Landschaft der Hochrhön haben es ihr angetan. An einem besonderen Ort unterhalb der Rother Kuppe hat sie ihren Schäferwagen aufgestellt. Hier hat sie eine Entscheidung getroffen, die ihr Leben nun immer mehr verändert.

Der Bildhauer Herbert Holzheimer nimmt uns mit nach Oberelsbach. Oberhalb des Dorfes ist eine Kirschbaumallee, die ihn zu allen Jahreszeiten anzieht. Wie Skulpturen ragen Baumstämme hier in den Himmel. Sein Atelier in der Natur.
Wer sich auf den „Friedensweg“ begeben will, der startet am besten auf der Schanz vier Kilometer von Eußenhausen.

Das Kunstprojekt Deutsche Einheit, das der Niederlauer Aktionskünstler Herbert Fell initiiert hat, ist ein Blickfang. Auf dem Todesstreifen der ehemaligen Grenzsicherungsanlage wurde 1996 die „Goldene Brücke“ errichtet. Damals dachte man, die Holz-Brücke würde mit der Zeit verfallen, so wie die innere Einheit wachse. Doch Herbert Fell ist auch heute noch unter der Brücke anzutreffen.

Andrea Kammhuber öffnet mit diesen und anderen Geschichten neue Blickwinkel auf Orte und Menschen in der Rhön und im Grabfeld.