„Hongkong – Eine Stadt, die nicht schläft“ 28.2.2018

28. Februar 2018
11:10bis11:55

„Hongkong – Eine Stadt, die nicht schläft“ am Mittwoch, 28.2.2018, um 11:10 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Hongkong gilt als schnellste Stadt der Welt, weil sie sich ständig neu erfindet. Das einstige Fischerdorf an der Südküste Chinas ist heute eine Megametropole. Wer hier lebt, darf die Enge nicht fürchten. Platzmangel ist das Hauptproblem der sieben Millionen Einwohner.

Hongkong ist eine Megametropole. Im Film werden Menschen porträtiert, die durch Hongkong geprägt werden und die Stadt auf ihre Weise mitgestalten. Menschen, die erfolgreich sind, werden in Hongkong wie Popstars verehrt.

Yen Siu ist Nachhilfelehrer und für die Jugendlichen ein Idol. Mit selbst verfassten Lehrbüchern bringt er jeden Abend Hunderten Schülern Chinesisch bei. Nachhilfe ist in Hongkong zu einer boomenden Dienstleistungs-Branche geworden. Bis zu 100.000 Euro verdienen Nachhilfelehrer im Monat.

WERBUNG:

Wer in Hongkong den Himmel sehen will, muss den Kopf weit in den Nacken legen. In der „vertikalen Stadt“ drängen sich 7.000 Hochhäuser – das ist Weltrekord. Wing Hing Lo gehört zu den „fliegenden Gerüstbauern“, die in über 100 Metern Höhe Bambusgestelle installieren, sobald an Häuserwänden kleinere Reparaturen anstehen. Die Technik des Bambus-Gerüstbaus hat sich in den letzten 2.000 Jahren kaum verändert.

Jacky Wong hat sich im hektischen Hongkong eine Insel der Ruhe erschaffen. In einem daoistischen Tempel im Zentrum der Stadt folgt die 19-Jährige den 1.500 Jahre alten Lehren des Kung Fu. Jacky Wongs Training dauert oft bis nach Mitternacht. Kung Fu verfolgt das Ziel, geistige und körperliche Vollkommenheit zu erlangen und umfasst unterschiedlichste Disziplinen. In den letzten Jahren haben die Kung Fu-Schulen von Hongkong wachsenden Zulauf. Die Menschen orientieren sich zunehmend an traditionellen Werten.