„Von Mäusen und Lügen“ 31.12.2017

31. Dezember 2017
17:00bis18:30

„Von Mäusen und Lügen“ an Silvester, Sonntag, 31.12.2017, um 17:00 Uhr im Ersten

Spielfilm
Produziert: Deutschland, 2011

Der liebenswürdige Hals-Nasen-Ohren-Arzt Arnold Fischer hat große Pläne: Gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Gregor will er seine Praxis erweitern und ein hochmodernes Tinnituszentrum eröffnen.

Mit dem plötzlichen Ableben eines störrischen Nachbarn, dessen Wohnung für das Projekt benötigt wird, scheint der Weg endlich frei zu sein – bis Arnold feststellen muss, dass dort eine junge Frau mit ihrem kleinen Sohn eingezogen ist: Mathilda ist die Enkelin des vormaligen Mieters und steht ebenfalls im Mietvertrag.

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Während der gutmütige Doktor sich auf den ersten Blick in seine sympathische neue Nachbarin verliebt, setzt Gregor hinter Arnies Rücken alles daran, die unliebsame Mieterin zu vertreiben. Dabei schreckt er auch vor illegalen Methoden nicht zurück – und löst ein ungeahntes Desaster aus.

Es gibt bekanntlich Menschen, die sind „zu gut für diese Welt“. Zu dieser Sorte gehört der Arzt Dr. Arnold Fischer, genannt Arnie (Ulrich Noethen). Er führt in zweiter Generation eine florierende HNO-Praxis und versucht stets, es allen recht zu machen – auch wenn er selbst dafür zurückstecken muss.

Sein Freund und Kollege Gregor (Heio von Stetten) ist da ganz anders: Zielstrebig, geschäftstüchtig und mit einer gehörigen Portion Skrupellosigkeit ausgestattet, denkt er vor allem an sein eigenes Vorankommen. Gemeinsam wollen die beiden demnächst Arnies Praxis umbauen und ein modernes Tinnituszentrum eröffnen. Dazu benötigen sie allerdings die Nachbarwohnung, die zwar ebenfalls Arnie gehört, deren alter Mieter Zabel (Fred Stillkrauth) sich jedoch beharrlich weigert, das Feld zu räumen. Mit Engelszungen versucht der Doktor, ihn zum Auszug zu bewegen – und beißt auf Granit. Durch das überraschende Ableben des widerspenstigen Seniors scheint der Weg für den Umbau schließlich frei zu werden.

Bis Arnie kurz darauf Musik aus den vermeintlich leer stehenden Nachbarräumen vernimmt – und ihm zu seinem großen Erstaunen eine junge Frau die Tür öffnet: Die Musikerin Mathilda (Melika Foroutan) ist Zabels Enkelin, steht ebenfalls im Mietvertrag und ist überglücklich, mit ihrem kleinen Sohn Merlin (Jannik Brengel) eine schöne und bezahlbare Bleibe gefunden zu haben.

Arnie, von der Situation leicht überfordert, bringt es nicht fertig, sich als Eigentümer zu offenbaren und Mathilda zum Auszug aufzufordern – zumal er sie auf Anhieb weit mehr als nur sympathisch findet. Gregor reagiert da weniger zimperlich. Nicht ahnend, was sein Freund für die unliebsame Mieterin empfindet, heuert dieser ein paar „Entmietungsprofis“ an, um sie aus der Wohnung zu ekeln. Die Schikanen reichen von ohrenbetäubender Musik über fingierte Wasserschäden bis hin zu Mäusen in der Küche.

Händeringend sucht Arnie derweil nach einer gütlichen Lösung – und gerät dabei immer stärker zwischen die Fronten. Und als wäre das nicht genug Ärger, taucht plötzlich auch noch seine Exgattin Ines (Katharina Abt) auf, um sich mit ihm zu versöhnen, sehr zum Unmut der 17-jährigen Tochter Pia (Vanessa Krüger), die ein gespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter hat.

Zwischen Familienstress, verliebtem Herzflattern und dem unaufhaltsam näher rückenden Umbautermin weiß der arme Arnie bald nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Bis ihm klar wird, dass er endlich anfangen muss, nicht immer nur an die Interessen anderer zu denken, sondern auch an sein eigenes, ganz persönliches Glück.

Besetzung:

Arnie Fischer Ulrich Noethen
Mathilda Melika Foroutan
Gregor Heio von Stetten
Ines Katharina Abt
Pia Vanessa Krüger
Jule Kathrin von Steinburg
Merlin Jannik Brengel
Astrid Sarah Camp
Lenny Marco Bretscher-Coschignano
Hausmeister Mirco Andreas Lechner
Zabel Fred Stillkrauth
Frau Hochstädt Hildegard Krost

Regie:
Sibylle Tafel
Drehbuch:
Thomas Bahmann, Ralf Hertwig
Musik:
Winfried Grabe
Kamera:
Wolfgang Aichholzer

„Von Mäusen und Lügen“ an Silvester, Sonntag, 31.12.2017, um 17:00 Uhr im Ersten