Die erste große Entscheidung ist gefallen – die Finalisten in den
Profi-Kategorien des Deutsche Telekom Interactive TV Award 2009 stehen fest!

Am Dienstag, dem 24. November 2009, traf die interne Jury von Managern aus
Produktmanagement, Marketing, Venture-Kapital und Innovationsmanagement der
Deutschen Telekom in Bonn zusammen, um die Gewinner der ersten Runde in den
beiden Profi-Kategorien des Wettbewerbs zum Fernsehen der Zukunft zu
ermitteln. Nach heißen Diskussionen wurden am Nachmittag schlussendlich 5
Teilnehmer aus der Programmierer-Kategorie “MPF”- und 3 Konzepte aus dem
Kreativbereich “Freestyle” zu Erstrundensiegern gekürt. Sie bekommen nun in
der Finalrunde bis Ende Januar 2010 die Chance, ihre Konzepte und Ideen zu
visualisieren bzw. auf Basis des Microsoft Mediaroom Presentation Framework
in die Tat umzusetzen, bevor sie das Ergebnis ihrer Arbeit im Februar 2010
einer hochkarätig besetzten Jury aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft
präsentieren.

Die Finalisten in den beiden Profi-Kategorien des Interactive TV Awards
lauten wie folgt:

Programmierer-Kategorie „Microsoft Mediaroom Presentation Framework (MPF)”

1. Putpat

Musik-Fans unter den Zuschauern werden sich über diesen Beitrag der Kölner
Firma Televised Revolution freuen. Dank einfach zu
bedienender Personalisierungsfunktionen der Anwendung Putpat können
Zuschauer ab sofort ihren eigenen Musik-Sender aufziehen.

2. Meine Konferenz

Dieses Konzept erlaubt es dem Liga TOTAL!-Zuschauer, eine Auswahl seiner
Lieblings-Fußballspiele zusammenzustellen und „gleichzeitig” zu gucken.
Eingereicht hat es das Hamburger Team von broad|Support
, das es bereits 2008 unter die ersten Zehn
geschafft hatte.

3. Engagement TV

Zuschauer möchten die lieb gewonnen Online-Netzwerke auch auf dem Fernseher
nicht missen, deren nahtlose Integration der Kerngedanke des Konzepts von
meta.morph aus Berlin ist. Auch dieses Team war
bereits 2008 unter den Erstrunden-Gewinnern.

4. PLAN-IT

Diese Idee aus Großbritannien spricht Familien an, die ihr Fernseherlebnis
neu ausrichten wollen. Dazu hat das Londoner Team von Pushbutton
eine Anwendung mit interessanten
Personalisierungs- und Such-Möglichkeiten konzipiert.

5. ZapClub

Accedo Broadband aus Stockholm hat mit
ZapClub eine interaktive Community-Idee in den Ring geworfen, die es
Zuschauern ermöglicht, mehr über die laufenden Sendungen und die Aktivitäten
anderer Zuschauer zu erfahren und sich mit ihnen zu vernetzen.

Ideen-Kategorie “Freestyle”:

1. The Cell

Die israelische Firma Gumfilms aus Tel Aviv
entwirft mit seinem Beitrag ein interaktives Soap-Format, das sich an
jugendliche Zuschauer richtet und deren bevorzugte Kommunikationsmedien in
das Fernseh-Erlebnis einbindet.

2. Social Movie Rating

Die Idee von Li Xin, einer freiberuflichen Designerin und
Informationsarchitektin aus Oslo in Norwegen, bringt Fernsehen und Soziale
Netzwerke zusammen: Dank Facebook-Integration können Freundeskreise sich
über Fernsehangebote austauschen und einander Empfehlungen geben.

3. Screenshot

Ein weiterer Beitrag der Hamburger von broad|Support
, der es mit einer ebenso einfachen wie
schlagkräftigen Idee in die nächste Runde schafft: Bilder direkt aus dem
laufenden Fernsehprogramm erstellen und auf vielfältige Art weiterverwenden.

Pro Profi-Kategorie wird es je einen Finalsieger geben. Die beiden
siegreichen Teams des Deutsche Telekom Interactive TV Award 2009 werden
voraussichtlich im Februar 2010 ermittelt und dann im Rahmen der CeBIT
offiziell bekannt gegeben.

Je nach Verlauf und Ergebnis des Wettbewerbs wird T-Home Entertain bereits
2010 mit dem Microsoft Mediaroom Presentation (MPF) aufgerüstet. Mit dem
richtigen Knowhow und einer innovativen Idee erwartet die Sieger also nicht
nur ein verlockendes Preisgeld – mit etwas Glück werden die Zuschauer das
Ergebnis vielleicht schon in einem Jahr auf ihrem Fernseher nutzen können.

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