Bonn (ots) – Die Loveparade 2010 in Duisburg endete im Desaster. 19 Menschen fanden den Tod und über 340 wurden verletzt. Welche Faktoren führten zu dem tragischen Unglück auf dem Zugangsweg? Wurden Sicherheitsbedenken von den Veranstaltern ignoriert, um kommerzielle Interessen durchzusetzen? Die Loveparade 2009 in Bochum wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Infrastruktur und Sicherheitskonzept waren für die erwarteten Besuchermassen nicht ausreichend. Die Organisatoren in Duisburg glaubten, mit dem großen Andrang umgehen zu können. Sind solche Menschenansammlungen noch beherrschbar, oder sollten Großereignisse dieser Art nicht mehr durchgeführt werden?

Christoph Minhoff diskutiert in der PHOENIX RUNDE u. a. mit Dr. Motte (Erfinder der Loveparade) und Kirsten Schunk (Augenzeugin).

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