„Plusminus“ (MDR) am Dienstag, 21. Juli 2009, um 21.50 Uhr

München (ots) – Moderation: Jörg Boecker

Die Themen:

Achsbrüche bei Güterwaggons – eine unterschätzte Gefahr In Italien starben vor drei Wochen 24 Menschen, weil ein Güterwaggon entgleiste. Er hatte Flüssiggas geladen. Bei diesem Unglück kamen nicht nur Menschen ums Leben, es verursachte auch einen materiellen Schaden in Millionenhöhe. Als Unfallursache wurde ein Achsbruch ermittelt. Dieser Unfall war nicht der erste dieser Art. Deshalb hatte das Eisenbahnbundesamt schon 2007 und zu Beginn dieses Jahres erneut vor Gefahren durch unsichere Achsen gewarnt. Doch die Sicherheitsstandards wurden seit dem kaum verbessert. „Plusminus“ zeigt, was getan werden muss, um die Risiken für Achsbrüche bei Güterwaggons künftig zu minimieren.

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Gesundheitsreform – Eine Sparmaßnahme führt zu Mehrkosten Im Zuge der Gesundheitsreform war geplant, dass ein Spitzenverband die Aufgaben der verschiedenen Bundesverbände der Ersatzkrankenkassen bündeln sollte. Umgesetzt wurde es jedoch anderes: der Spitzenverband nahm seine Arbeit auf, doch die Bundesverbände blieben, statt sich aufzulösen. Unterm Strich gibt es statt Einsparungen zusätzliche Ausgaben. Die muss der Beitragszahler zahlen.

Höhere Nebenkosten durch zu große Wasserzähler „Plusminus“ hat herausgefunden, dass in vielen Ein- und Mehrfamilienhäusern zu große Wasserzähler installiert sind. Der Vorteil für die Wasserwerke: sie können dadurch höhere Grundgebühren vom Eigentümer verlangen. Der legt die höhere Gebühr in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter um. Aber das ist nicht das einzige Problem. Messungen des Eichamtes im Auftrag von Plusminus haben ergeben, dass größere Zähler auch ungenauer messen, als kleinere. Das passiert vor allem, wenn wenig Wasser verbraucht wird. Bestraft wird also, wer Wasser spart. Hintergründe des Problems und wie sich der Verbraucher wehren kann in „Plusminus“.