„Eins gegen Eins“ 30.4.2012

FDP-Generalsekretär Patrick Döring fordert: „Schluss mit den anonymen, digitalen Pöbeleien“ – bei Claus Strunz in „Eins gegen Eins“ am Montag, 30.04.2012, um 23:30 Uhr in SAT.1

27.4.2012 Unterföhring (ots) – Die Piraten wollen mehr Partizipation und Freiheit im Netz und vermitteln ein neues Lebensgefühl. Damit stehen sie zur Zeit hoch in der Wählergunst. Wie keine andere Partei nutzen die Piraten die neuen Medien, „twittern“ und „posten“ auf Facebook – und ernten damit nicht immer positive Reaktionen: Aktuell müssen sie sich dem Vorwurf stellen, Rechtsextremisten in ihrer Partei zu dulden.

Am Tag nach dem Bundesparteitag der Piratenpartei in Neumünster fragt Claus Strunz bei „Eins gegen Eins“ am 30. April 2012: Bundestag entern oder gnadenlos kentern – Scheitern die Piraten im politischen Alltag?

Ja, sagt der FDP-Generalsekretär Patrick Döring. Der Liberale löste mit seinem Spruch von der „Tyrannei der Massen“ einen Proteststurm im Internet aus. Unterstützung bekommt er von Nikolaus Blome, stellvertretender Chefredakteur der BILD: „Bis jetzt sind die Piraten ein ziemlich wirrer Haufen, keine Partei. Wer bei Wahlen allein seinen Frust und Protest abstimmen lässt, bringt das politische System in Gefahr. Das darf nicht sein.“

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Dagegen wehrt sich Wilm Schumacher von der Piratenpartei: „Wir sind die Partei der Zukunft, die etablierten Parteien haben die Internetrevolution verschlafen und kommen deshalb bei den jungen Wählern nicht mehr an.“ Hubertus von Lobenstein, Geschäftsführer und Gründer der Werbeagentur „Aimaq von Lobenstein“ findet: „Die Piraten sind die logische Konsequenz unserer Zeit, sie kommunizieren über das Internet in einer unverkrampften, lockeren Art. Es ist absolut die Zeit für eine neue Protestpartei!“

„Eins gegen Eins“ immer montags um 23.30 Uhr in Sat.1.