„Kann denn Liebe Sünde sein?“ 20.9.2011

15.9.2011 Unterföhring (ots) – Maria (Stefanie Stappenbeck) kann einfach keiner männlichen Versuchung widerstehen – ein verschmitzter Blick, ein paar anzügliche Bemerkungen und sie wird schwach. Ihr neuestes Objekt der Begierde: der neue Dorfpfarrer Gabriel (Stephan Luca). Doch dieser scheint ein Vorbild an Sittsamkeit zu sein … „Ich habe bestimmt nicht an meine Eltern gedacht, als ich diese Rolle gespielt habe“, lacht Hauptdarstellerin Stefanie Stappenbeck, ausgerechnet die Tocher eines Theologen, über ihre Rolle als lebenslustige Maria. „Aber abgesehen von meinem Elternhaus fiel es mir schon schwer, jemanden zu spielen, der so ohne Plan und mit einem nur sehr kleinen Verantwortungsgefühl das Leben in vollen Zügen auskostet und nicht an Morgen denkt. Vielleicht war so eine Rolle genau richtig für mich, zum Dazulernen im Lockerlassen und Genießen“, so Stefanie Stappenbeck über ihre Filmfigur.

Die Idee zu der ungewöhnlichen Geschichte stammt aus der Feder von Brigit Maiwald, einer Absolventin an der Berliner Filmhochschule. Entstanden ist der Stoff im Projekt „Masterclass“ der Drehbuchakademie Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), das gemeinsam mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland-Sendergruppe realisiert wird. Eine weitere Komödie aus dieser Drehbuch-Zusammenarbeit befindet sich bereits in der Entwicklung: „Eddy Power – Immer, wenn’s am schönsten ist“ (AT). Sie stammt aus der Feder von David Möhring.

Pressestimmen:

WERBUNG:

TV 14: „Spielfreudige TV-Stars in einem schwungvollen Spaß.“ TV Direkt: „Rotzfrech und schrill! Luca rockt die Gemeinde.“ TV Movie: „Flott inszeniert, mit charmanten Stars.“ HÖRZU: „Lockeres Plädoyer für mehr Gelassenheit.“

Inhalt:

Maria (Stefanie Stappenbeck) braucht Sex, wie andere die Luft zum Atmen. Dank ihres attraktiven Äußeren findet sich auch stets ein bereitwilliger Bettgespiele, doch am Ende kosten ihre Abenteuer Maria immer wieder aufs Neue den Job. Auch ihr 17-jähriger Sohn Laurin (Emil Reinke) ist Ergebnis eines One-Night-Stands und doch der ganze Stolz seiner Mutter, wenn er auch von deren Eskapaden ganz und gar nicht begeistert ist. Schlimmer noch: Der streng gläubige 17-Jährige hält seine Mutter für die wandelnde Todsünde. Laurins engste Bezugsperson ist der alte Dorfpfarrer Leopold (Nikol Voigtländer), und sein Entschluss, mit der Volljährigkeit selbst ins Priesterseminar einzutreten, scheint nur noch eine Formsache. Doch dann erleidet Priester Leopold einen Herzanfall, und als Vertretung übernimmt der Südamerikaner Gabriel (Stephan Luca) die Kirchengemeinde. Laurin ist schockiert: Dieser Chaot, der vor lauter Aufregung nicht einmal eine Messe fehlerfrei halten kann, soll der Nachfolger seines großen Vorbilds sein? In seiner Verzweiflung heckt der clevere Schüler einen Plan aus: Laurin schafft es, Maria den Posten als Haushälterin im Pfarrhaus zu besorgen, um den jungen Pfarrer auf den Pfad der Unkeuschheit zu führen. Doch sein Vorhaben stellt sich schwieriger dar, als erhofft. Nicht nur, dass Gabriel ein Vorbild an Sittsamkeit zu sein scheint, auch auf die Reize seiner Mutter, die endlich beweisen möchte, dass sie auch anders kann, scheint plötzlich kein Verlass mehr zu sein …