Mike Hanke nach Gladbach-Sieg: „Meisterschaft ist kein Thema“

30.1.2012 Unterföhring (ots) – München. Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 19. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Mike Hanke (Borussia Mönchengladbach)…

… über die souveränen Gladbacher: „Es täuscht ein bisschen. Wir hatten heute nicht die Souveränität der Heimspiele gezeigt. Nichtsdestotrotz sind wir stolz und zufrieden, dass wir gewonnen haben.“

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… über die Konkurrenz in der Meisterschaft: „Wir haben damit nichts zu tun. Wir schauen gerne auf die Tabelle, aber wir wissen, wo wir herkommen. Wir sind keine Spitzenmannschaft und ich denke, dass wir die Abgänge, wie zum Beispiel Marco Reus, bedingt verkraftet werden.“

… auf die Frage, ob die Meisterschaft ein Thema ist: „Nein, absolut nicht. Wir haben eine stabile Mannschaft, sind unberechenbar und haben auswärts verdient 3:0 gewonnen.“

Serdar Tasci (VfB Stuttgart): „Man sieht, dass wir wollen, aber wir sind nicht clever genug. Wir haben es in dieser Saison schon bewiesen, dass wir es können. Es ist nicht so, dass wir seit Beginn der Saison scheiße spielen.“

Christian Heidel (Manager FSV Mainz)…

…nach dem 3:1-Sieg gegen den SC Freiburg: „Es ist alles gut für uns gelaufen. Wenn man nach zwei Minuten 1:0 führt, gleich das 2:0 macht und der Gegner in Unterzahl spielt, kann man nicht mehr viel falsch machen. Und dann kam gleich das dritte Tor. Die zweite Halbzeit war nicht mehr ganz so überragend. Aber das Ding muss man nach Hause fahren, das haben die Jungs gut gemacht deshalb sind wir alle froh.“

… über Adam Szalai, der nach seinem Kreuzbandriss zum ersten Mal seit einem Jahr in der Startformation stand: „Es gab wenig Menschen, die geglaubt haben, dass er nach der fürchterlichen Verletzung wieder zurückkommt. Viel mehr klinischer kaputt sein als er es war, kann man nicht sein. Der Junge ist für uns Gold wert. Er zeigt die Mainzer Mentalität – da springt der Funke in der Mannschaft über und auch im Stadion.“

… über die Tabellensituation: „Jetzt sind wir plötzlich Zwölfter – die Liga ist so eng. Man muss vorsichtig sein. Aber wir gucken lieber nach unten, damit wir unten wegkommen. Heute haben wir einen kleinen Sprung gemacht.“

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz) über den Spielverlauf: „Wir haben extrem gut angefangen und waren sofort präsent. Das, was wir uns vorgenommne haben Das Spiel war nach 17 Minuten entscheiden – wir haben 3:0 geführt und waren ein Mann mehr. Danach hat man gesehen, wie schwer man sich tut, wenn ein Spiel so frühzeitig entschieden ist. Wir hatten genügend Chancen und sorgenfrei zu Ende gespielt.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg)…

…über die Entscheidung des Schiedsrichters, Rote Karte und Elfmeter zu geben: „Ich möchte dem nichts hinzuzufügen. Jeder hat die Szene gesehen und wir sollten den Mantel des Schweigens drüberlegen. Ich bin noch jung in der Bundesliga – ich muss ruhig sein. Rote Karte und Elfmeter: Das Spiel ist dann entscheiden. Für die Mainzer war es dann ein ruhiger Mittag für uns war es enorm anstrengend.“

… über die Moral der Mannschaft: „Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit gezeigt, welche Moral sie hat. Es tut mir wahnsinnig weh, dass diese Mannschaft so dermaßen bestraft wird und dann nach so kurzer Zeit das Spiel entschieden ist. Aber so ist das Leben.“

Dirk Dufner (Sportdirektor SC Freiburg)…

…nach der Niederlage: „Die Enttäuschung war schon nach sechs Minuten groß. Im Prinzip war da das Spiel schon entschieden. Wie die Mannschaft sich danach verkauft hat, war aller Ehren wert. Man hätte auch komplett untergehen können. Wir müssen das Positive mitnehmen, dass wir uns nicht aufgegeben haben und dass wir dann unter diesen Umständen den Platz ordentlich verlassen haben. Wenn man nach sechs Minuten 1:0 hinten liegt mit einem Mann weniger, dann bist du schon bitter enttäuscht. Wir müssen das abhaken.“

… über seinen Optimismus, aus dem Tabellenkeller wieder herauszukommen: „Der Optimismus ist riesengroß, dass wir hier unten rauskommen, Wir haben viel gearbeitet, um viel zu verändern. Das spürt jeder innerhalb des Vereins und von diesem Rückschlag lassen wir uns nicht unterkriegen. Wir sind auf dem richtigen Weg und freuen uns auf unseren Lieblingsgegner Werder Bremen.“