„Das blaue Sofa“ 3.2.2012

ZDF-Literatursendung „Das blaue Sofa“:
Wolfgang Herles bespricht fünf Bücher und trifft T.C. Boyle und Zeruya Shalev

27.1.2012 Mainz (ots) – Mit der erfolgreichsten Schriftstellerin Israels, Zeruya Shalev, und dem kalifornischen Kultautor T.C. Boyle spricht Wolfgang Herles in der ZDF-Literatursendung „Das blaue Sofa“ am Freitag, 3. Februar 2012, 23.00 Uhr, über ihre aktuellen Romane. Insgesamt stellt er dieses Mal fünf Neuerscheinungen vor.

T.C. Boyle wohnt in Santa Barbara, Kalifornien, in einem Haus des legendären Architekten Frank Lloyd Wright von 1909. Dort hat Herles ihn besucht. In seinem jüngsten Roman „Wenn das Schlachten vorbei ist“ beschreibt T.C. Boyle einen bizarren Krieg zwischen fundamentalistischen Tierschützern und kalifornischen Umweltbehörden.

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Mit der in Jerusalem lebenden Autorin Zeruya Shalev reist Herles in den Norden des Jordan-Tals, in das Naturschutz-Gebiet am Hula-See, einer der Schauplätze ihres neuesten Werkes „Für den Rest des Lebens“. Ein Roman über Angst und Schuldgefühle im bedrohten Israel, über Schmerz, Liebe, Kränkung und Entfremdung in Familien.

Außerdem bespricht er das Debüt der aus Aserbaidschan stammenden Immigrantin Olga Grjasnowa, „Der Russe, der Birken liebt“, und Hans Joachim Schädlichs Novelle „Sire, ich eile. Voltaire bei Friedrich II“. Schädlich entlarvt darin die berühmte Freundschaft zwischen Voltaire und dem Alten Fritz als haltlose Legende.

Unter dem Motto „Ein Porno kommt zu literarischen Ehren“ widmet sich Herles schließlich kritisch dem „Haus der Löcher“ von Nicholson Baker, einem Roman, der in allen wichtigen Feuilletons hymnisch besprochenen wurde.

In „Das blaue Sofa“ stellt Wolfgang Herles sechs Mal im Jahr freitags um 23.00 Uhr wichtige belletristische Neuerscheinungen zur Diskussion. Weiterführende Informationen unter www.dasblauesofa.zdf.de

Bücherliste:

Nicholson Baker, „Haus der Löcher“ (Rowohlt)

T.C. Boyle, „Wenn das Schlachten vorbei ist“ (Hanser)

Olga Grjasnowa, „Der Russe, der Birken liebt“ (Hanser)

Hans Joachim Schädlich, „Sire, ich eile. Voltaire bei Friedrich II“ (Rowohlt)

Zeruya Shalev, „Für den Rest des Lebens“ (Berlin)