Das Fremde in mir 1.8.2011

Wenn das Mutterglück ausbleibt
Preisgekröntes Drama in der Reihe „Gefühlsecht“ im ZDF

28.7.2011 Mainz (ots) – In dem Drama „Das Fremde in mir“, das am Montag, 1. August, 0.00 Uhr, im ZDF ausgestrahlt wird, setzt sich Emily Atef (Buch und Regie) mit dem Mutterbild in unserer Gesellschaft und dem damit verbundenen Erwartungsdruck auseinander. Rebecca (Susanne Wolff) kann ihren neugeborenen Sohn nicht lieben. Sie funktioniert in keiner Weise so, wie man es von einer glücklichen jungen Mutter erwartet, und stößt auf völliges Unverständnis. Die postnatale Depression belastet nicht nur sie, sondern auch ihren Mann und alle Angehörigen. Professionelle Hilfe und die Erkenntnis, dass sie mit ihrem Problem nicht allein ist, eröffnen eine hoffnungsvolle Perspektive.

Regisseurin Emily Atef wagt sich einfühlsam an ein Tabuthema: „Es hat mich immer gewundert, wie schwangere Frauen und Mütter, die gerade entbunden haben, irgendwie als ‚Heilige‘ betrachtet werden. Wenn sich Liebe und Glück dann nicht einstellen, werden sie zu Unmenschen, mit denen eigentlich niemand etwas zu tun haben will. Das hat mich zum Nachdenken gebracht.“

„Das Fremde in mir“, eine Koproduktion des Kleinen Fernsehspiels im ZDF, wurde mehrfach national und international ausgezeichnet, unter anderem für die Beste Regie beim Studio Hamburg Nachwuchspreis und als Bester Film auf dem Mar del Plata International Film Festival 2008. Die Hauptdarstellerin Susanne Wolff erhielt für ihre Rolle den Preis als Beste Schauspielerin auf dem Filmfest München und in Sao Paolo

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Die Reihe „Gefühlsecht“ endet am Mittwoch, 3. August 2011, 23.15 Uhr, mit „Wenn die Welt uns gehört“ von Antje Kruska und Judith Keil.