„Das Wunder von Kärnten“ 5.3.2012

ZDF-Fernsehfilm „Das Wunder von Kärnten“ erzählt wahre Geschichte
Ken Duken rettet als Kardiologe kleinem Mädchen das Leben

1.3.2012 Mainz (ots) – Auf einer wahren Geschichte basiert die Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF „Das Wunder von Kärnten“, die das ZDF als Fernsehfilm der Woche am Montag, 5. März 2012, 20.15 Uhr, ausstrahlt. Ken Duken spielt einen Kardiologen, der einem kleinen Mädchen das Leben rettet, das nach einem Sturz in einen Teich fast 30 Minuten unter Wasser gelegen hat. In weiteren Hauptrollen sind Julia Koschitz, Jürgen Maurer, Erwin Steinhauer und Bernhard Schir zu sehen. Regisseur Andreas Prochaska hat das bewegende Drama inszeniert. Unter anderem konnte am Original-Schauplatz im Landeskrankenhaus Klagenfurt gedreht werden. Dr. Markus Thalmann, behandelnder Arzt in dem zu Grunde liegenden Fall, stand den Drehbuchautoren Christoph Silber und Thorsten Wettcke als medizinischer Berater zur Verfügung.

Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann (Ken Duken) hat im Landeskrankenhaus von Kärnten keinen leichten Stand. Die älteren Kollegen halten ihn für arrogant, weil er an den Wochenenden zu seiner in Wien lebenden Familie pendelt. An dem Wochenende, an dem sein Sohn seinen vierten Geburtstag feiert, soll Dr. Höchstmann seinen Chef, Professor Lohmeyer (Erwin Steinhauer) vertreten und einen einflussreichen Politiker (Bernhard Schir) operieren. Doch dann bringt der Rettungshubschrauber ein dreijähriges Mädchen in die Klinik – ohne Puls, ohne Atmung, mit nur 18,4 Grad Körpertemperatur. Eigentlich ist es ein hoffnungsloser Fall, doch mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers will Dr. Höchstmann die kleine Patientin retten. Anfangs gegen den Widerstand seines spöttischen Kollegen Dr. Wenninger (Juergen Maurer). Letztendlich unterstützt der ihn aber ebenso wie Wenningers Ex-Freundin, die Anästhesistin Dr. Lydia Martischek (Julia Koschitz). 15 Stunden im Operationssaal machen aus Dr. Höchstmann nicht nur einen leidenschaftlichen Arzt, sondern aus bisherigen Gegnern ein eingeschworenes Team. Der Fall geht als das „Wunder von Kärnten“ in die Geschichte der Medizin ein.

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„Das Wunder von Kärnten“ wurde am 18. Januar 2012 im ORF ausgestrahlt und erreichte mit zirka einer Million Zuschauern (33 Prozent Marktanteil) eine besonders hohe Akzeptanz in Österreich. „Das Wunder von Kärnten“ ist für den österreichischen Fernsehpreis „ROMY“ in der Kategorie „Bester Film“ nominiert. Die Verleihung findet am 21. April 2012 in Wien statt.