„Die Geschichte der Auma Obama“ 6.2.2012

ZDF zeigt die Geschichte der Auma Obama
Dokumentarfilm über Halbschwester des amerikanischen Präsidenten

2.2.2012 Mainz (ots) – Die kenianische Halbschwester des amerikanischen Präsidenten steht im Mittelpunkt des ZDF-Dokumentarfilms „Die Geschichte der Auma Obama“ am Montag, 6. Februar 2012, 0.10 Uhr. Branwen Okpako gibt in ihrem Porträt, das in Zusammenarbeit mit dem Kleinen Fernsehspiel des ZDF entstand, tiefe Einblicke in ein Leben zwischen der kenianischen und der westeuropäischen Kultur.

Erzählt wird chronologisch, wie Aumas Vater zum Studium in die USA geschickt und in zweiter Ehe der Sohn Barack Hussein Obama geboren wird. Die politische Unangepasstheit des Vaters stürzt die Familie nach seiner Rückkehr nach Kenia in Schwierigkeiten. Auma rettet sich mit einem Stipendium nach Deutschland. Sie studiert in Heidelberg. Durch die unklaren Umstände des plötzlichen Todes ihres Vaters erwacht in Auma ein neues Verständnis für die politischen Werte, für die er gestanden hat.

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In Deutschland wird sie politisch immer aktiver, gibt Seminare und äußert sich in Talkshows zu Fragen der Entwicklungshilfe und Globalisierung. In dieser Zeit erhält sie zum ersten Mal einen Brief von ihrem Halbbruder Barack. Durch sie lernt er seine bisher unbekannte kenianische Familie kennen. Sie wiederum findet in ihm einen Vertrauten, mit dem sie sich intensiv über politische Themen austauschen kann.

Nach weiterem Studium in Berlin und Aufenthalt in London kehrt Auma Obama Anfang 2000 nach Kenia zurück, um Kindern und Jugendlichen neue Chancen für ihr Leben zu geben.

Branwen Okpako lernte Auma Obama Anfang der 90er Jahre an der Filmschule in Berlin kennen. Sie sagt: „Wir haben viel darüber geredet, wie wir mit unseren filmischen Arbeiten auch Einfluss auf die Darstellung von afrikanischen Frauen im Film nehmen können. Auma hat mich und andere in ihrem Umfeld schon damals durch ihre wortgewandte und magnetische Persönlichkeit beeindruckt.“