„Die Unbesiegbaren“ 13.3.2012

„Die Unbesiegbaren“: ZDFzeit-Doku über den Kampf gegen tödliche Viren und Bakterien

9.3.2012 Mainz (ots) – Mit der Herausforderung durch Seuchen und Epidemien in der globalisierten Welt beschäftigt sich die „ZDFzeit“-Dokumentation am Dienstag, 13. März 2012, 20.15 Uhr. EHEC, HIV, Ebola: Wissenschaftler und Ärzte setzen sich mit immer neuen Forschungen und Strategien gegen immer neue, zum Teil tödliche Erreger zur Wehr. Der Film „Die Unbesiegbaren“ von Thomas Hies macht an verschiedenen Fallbeispielen den Wettkampf zwischen Mensch und unsichtbaren Killern deutlich.

„ZDFzeit“ begleitet unter anderem den Arzt und Virenforscher Fabian Leendertz, der regelmäßig im Dschungel der Elfenbeinküste Flughunde jagt und untersucht. Diese spielen als Wirte eine zentrale Rolle bei der Übertragung von Ebola. Ziel der Forschung ist es, eine Art Frühwarnsystem zu schaffen.

Eine der tödlichsten Seuchen der jüngeren Zeit ist AIDS – weltweit sind bisher bereits 25 Millionen Menschen an den Folgen der HIV-Infektion gestorben. Die Dokumentation führt nach Kenia, wo die deutsche Ärztin Barbara Hünten-Kirsch in den Slums von Nairobi HIV-Infizierte und AIDS-Kranke betreut.

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Auch die „alten“ Seuchen sind noch aktiv. In Deutschland stellt der Tuberkulose-Erreger noch immer eine ernste Gefahr dar. Um eine Ausbreitung zu verhindern, werden Erkrankte, die sich einer Therapie entziehen, in der geschlossenen Lungenklinik Parsberg zwangsbehandelt. In Andernach am Rhein erforscht die Anthropologin Barbara Bramanti das Pestbakterium.

„ZDFzeit“ zeigt auch, wie sich Deutschland auf den Ernstfall einer Epidemie vorbereitet und welche Maßnahmen dann in Kraft gesetzt werden. Was etwa passieren würde, wenn ein aggressives Grippevirus aus Asien bei uns eine Epidemie auslöst, wird bei einer Katastrophenübung in Bad Neustadt/Franken deutlich. Die Dokumentation stellt außerdem die ABC-Spezialeinheit der Bundeswehr in Munster vor, die für den Albtraum aller Sicherheitsexperten übt: einen Anschlag mit Biowaffen.