„Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit“ 3.10.2012

ZDF überträgt am 3.10.2012 aus München Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit

Dokumentation „Die verschwundene Mauer“ auf Spurensuche in Berlin

Mainz (ots) – Mit der Übertragung des zentralen Eröffnungsgottesdienstes aus München und der Dokumentation „Die verschwundene Mauer“ würdigt das ZDF den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2012.

Zunächst überträgt das ZDF um 10:00 Uhr live aus der St. Michael-Kirche in München den ökumenischen Gottesdienst, der die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit eröffnet. In diesem Jahr ist das Bundesland Bayern Gastgeber der zentralen bundesdeutschen Feier, an die sich ein Bürgerfest anschließt. Zu dem Gottesdienst laden Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Metropolit Augoustinos gemeinsam ein. Neben Spitzenvertretern aus Staat, Politik und Gesellschaft werden Menschen aus vielen Konfessionen in der St. Michael-Kirche zusammenkommen, um sich dankbar an das Geschenk der Einheit zu erinnern und für die künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen Gott um seinen Segen zu bitten. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Chordirektor Frank Höndgen. Es erklingen Werke von Brahms, Rutter, Gigout und anderen, es musizieren das Collegium Monacense St. Michael, Mitglieder des Landesposaunenchores der Evangelischen Landeskirche Bayern und Peter Kofler an der Orgel.

Im Anschluss an den Gottesdienst, um 11.05 Uhr, begibt sich die Dokumentation „Die verschwundene Mauer“ mehr als 20 Jahre nach der Wende auf Spurensuche in Berlin. Autor Andreas Sawall macht sich auf die Suche nach einem nahezu verschwundenen Bauwerk, das von 1961 bis 1989 das Symbol des Kalten Krieges war. Er trifft junge Menschen, für die die Berliner Mauer unvorstellbar ist, weil sie bei deren Bau und Fall noch nicht geboren waren. Er besucht Zeitzeugen, in deren Erinnerung die Grenzanlage heute noch albtraumhaft präsent ist. Detlev Aargard kroch mit seiner Familie durch einen selbst gegrabenen Tunnel Richtung Westen. Die Ostberliner Krankengymnastin Rosemarie Platz sprang kurz nach dem Mauerbau aus einem Haus an der Bernauer Straße in den Westen. Klaus Abraham erlebte die Zeit auf der Westberliner Seite – als Feuerwehrmann. In seinem Sprungtuch landeten die verzweifelten Flüchtlinge, die sich aus den noch unvermauerten Gebäuden in den Westen stürzten. Der Film zeigt die letzten Reste der Mauer an abgelegenen Orten, die heute Gegenstand von Forschungsprojekten sind.

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