In guten wie in schlechten Zeiten 12.7.2011

ZDF-„37°“-Dokumentation über Paare, die mit plötzlichen Schicksalsschlägen konfrontiert werden
8.7.2011 Mainz (ots) – Wie Paare mit einem plötzlichen Schicksalsschlag, der das gemeinsame Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf stellt, fertig werden, zeigt der Film „In guten wie in schlechten Zeiten“, den das ZDF am Dienstag, 12.7.2011, 22.15 Uhr, in seiner Reihe „37°“ ausstrahlt. Die Autoren Enrico Demurray und Angelika Wörthmüller haben Paare in dieser Situation begleitet und gehen den Fragen nach: Wie verändern sich die Gefühle in der Partnerschaft? Wie empfindet es der gesunde Partner, dass der andere auf seine Hilfe angewiesen ist? Und was heißt „Glück“ in einer solchen Situation?

Seit es bei einer Operation zu Komplikationen kam, ist der gelernte Elektromechaniker Robert querschnittsgelähmt. Sein Rückgrat ist gekrümmt, seine Stimmbänder funktionieren nicht mehr richtig. Doch Robert verliert seinen Lebensmut nicht. Er kümmert sich so gut es geht um den gemeinsamen Sohn Emil, pflegt weiterhin sein Hobby als Amateurfunker. Für seine Frau Simone allerdings ist Roberts Schicksal ein großes Problem, sie fühlt sich überfordert und braucht erst einmal etwas Abstand.

Seit sechs Jahren sitzt Michaela nach einem Verkehrsunfall im Rollstuhl, und keiner weiß, was und wie viel zu ihr durchdringt. Ihr Mann Matthias, von Beruf Ingenieur, hat versucht, ganz pragmatische Wege zu finden, um mit diesem Schicksalsschlag umzugehen: Wie viel halte ich aus? Wie viel Zeit braucht meine Frau? Wie viel Erholungszeit brauche ich für mich? Mit diesen Fragen hat sich Matthias bewusst auseinandergesetzt, um sich schließlich in sein neues Leben einfinden zu können.

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Nach einem Herzinfarkt gelingt es, Malte wieder zurück ins Leben zu holen, allerdings mit einer erschütternden Diagnose: Infolge des Sauerstoffmangels trägt er eine lebenslange Hirnschädigung davon und ist jetzt ein schwerer Pflegefall. Ihren Mann in ein Heim zu geben, kommt für seine Frau Martina nicht in Frage. Sie glaubt, dass dort Menschen nur „verwahrt“ werden. Und das möchte sie Malte, mit dem sie „17 herrliche Jahre verlebte“, nicht antun. Deswegen pflegt sie ihn zuhause – zusammen mit einer Nachtschwester und einer polnischen Pflegekraft. Die Liebe zu ihrem Mann und die Unterstützung der Freunde helfen ihr, über sich selbst hinaus zu wachsen.