„Jungs unter Strom“ 23. & 30.10.2012

„Jungs unter Strom“ am 23. & 30.10.2012 im ZDF

Mainz (ots) – Von den Schwierigkeiten der Pubertät erzählt die zweiteilige Dokumentation „Jungs unter Strom“, die das ZDF am 23. und 30. Oktober 2012 jeweils dienstags um 22:15 Uhr in seiner Reihe „37°“ ausstrahlt. Die Autoren Katharina Gugel und Ulf Eberle haben vier männliche Jugendliche zwei Jahre lang mit der Kamera durch Höhen und Tiefen dieser turbulenten Phase begleitet. Herausgekommen sind zwei 45-minütige Filme, die nicht nur die Herausforderung des Abenteuers Pubertät deutlich werden lassen, sondern auch mit überraschenden Entwicklungen aufwarten.

Dennis, Max, Steffen und Tim stehen vor derselben Herausforderung: irgendwie durch die Pubertät zu kommen, in der es die Jungen vor allem in der Schule deutlich schwerer haben als die zielstrebigeren Mädchen. Dabei machen ihnen nicht nur die körperlichen Veränderungen zu schaffen, sondern auch Lehrer und Eltern, denen es bei allem Verständnis doch letztlich darum geht, die desinteressierten Schüler und renitenten Söhne um jeden Preis in das gesellschaftliche Ganze einzupassen.

Dennis (13) geht oft mit Magenschmerzen zur Schule. Er wird gemobbt, und seine Noten sind in mehreren Fächern schlecht. Sein Vater ist seit zwei Jahren arbeitslos und versucht, sich um Dennis zu kümmern, die Mutter arbeitet im Schichtdienst am Fließband. „Dennis steht auf der Kippe“, sagt der Lehrer. „Wenn ihm keiner hilft, wird es schwierig.“

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Max (14) war noch vor einem Jahr stolz auf sein gutes Zeugnis. Dann kam die Pubertät, und auf einmal ist Max mit den Gedanken ständig woanders und stört in der Schule. Nun soll er ein Verhaltens- und Benimmheft führen, das er sich von den Lehrern nach jeder Stunde abzeichnen lassen muss.

Ab Klasse 7 beginnt für viele der Absturz in die schlechten Noten. So wie bei Steffen: In der achten Klasse durchgefallen, nun kurz vor dem Abschluss der Realschule und immer noch Dauergast beim Rektor. Ständig sucht er Streit, auch zuhause, wo er sich gegen die vielen Regeln auflehnt. Seine Zukunft ist völlig ungewiss, denn statt sich auf eine Lehrstelle zu bewerben, klettert er lieber auf Hausdächer oder geht zu seinem Freund „chillen“. Seine Eltern sind hilflos und verzweifelt. Doch das Wunder geschieht: Im zweiten Teil der Dokumentation wird Steffen langsam erwachsen und beginnt, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Aber nun kommt sein jüngerer Bruder Tim (14) in das schwierige Alter.