„Kaiser, Mörder, Heiliger“ 28.5.2012

„Kaiser, Mörder, Heiliger“ Dokumentation über Konstantin den Großen an Pfingstmontag im ZDF

24.5.2012 Mainz (ots) – Konstantin der Große ist in die Geschichte eingegangen als der erste christliche Herrscher und Wegbereiter des Christentums. Wer Konstantin wirklich war, untersucht die 45-minütige Dokumentation „Kaiser, Mörder, Heiliger“, die das ZDF an Pfingstmontag, 28. Mai 2012, 18.15 Uhr, ausstrahlt.

„In diesem Zeichen wirst Du siegen“, soll ihm Christus – so die Legende – im Jahr 312 in einer Vision prophezeit haben. Gemeint war das Kreuz. Konstantin siegte vor genau 1700 Jahren in der berühmten Schlacht an der Milvischen Brücke vor den Toren Roms. Die Spuren, die er hinterließ, sind widersprüchlich. Er wird zum Beispiel mit den Morden in Zusammenhang gebracht, denen 326 seine Frau, sein Sohn und weitere Familienangehörige sowie Freunde und angesehene Senatoren zum Opfer fielen.

Der Film macht sich auf Spurensuche an bedeutenden Orten der antiken römischen Welt: Die Vorgängerkirche des Petersdoms geht auf Konstantin zurück. Halb Italien soll er dem Bischof von Rom als Kirchenstaat geschenkt und damit die Grundlage zum Vatikanstaat gelegt haben. Auf den Mauern des alten Byzanz gründete der Kaiser Konstantinopel neu, das heutige Istanbul. Die Stadt Trier erblühte unter Konstantin zur prachtvollen Residenz. In Jerusalem ließ er auf dem Grab Jesu eine Kirche erbauen. Die Ostkirche verehrt ihn als Heiligen.

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Die Forschung ist bis heute gespalten: War Konstantin wirklich Christ, oder benutzte der Kaiser Christus als Kriegsgott zur Festigung seiner Herrschaft?