„Museums-Check“ 19.8.2012

Mit Wolfgang Niedecken im „Museum der 100 Tage“

Der Museums-Check von der dOCUMENTA (13)

Mainz (ots) – Sonntag, 19. August 2012, 19:10 Uhr, 3sat

„Ich glaube, Kultur ist etwas unglaublich Wichtiges. Wenn wir auf die Kultur verzichten und auf das Weiterkommen, wenn wir uns nicht mehr bemühen, den nächsten Schritt zu machen, dann ist das ein Offenbarungseid“, so beschreibt Wolfgang Niedecken, was Kultur für ihn bedeutet. Der BAP-Frontmann ist Gast einer Sonderausgabe des „Museums-Check“ im documenta-Jahr 2012. In der Regel nimmt Markus Brock in der monatlichen Sendung Museen unter die Lupe, die auf Dauer angelegt sind. Am 19. August, 19:10 Uhr, besucht er jedoch ein Museum, das nur 100 Tage geöffnet hat, die wichtigste zeitgenössische Kunstschau der Welt: die dOCUMENTA (13) in Kassel. Bis zum 16. September können Besucher in der ganzen Stadt moderne Kunst erleben.

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Kunstkenner Wolfgang Niedecken hat neben seiner Musikerkarriere immer auch als bildender Künstler gearbeitet. In den 1970er Jahren hat er Kunst studiert und ist dieser Leidenschaft bis heute treu geblieben. Zusammen mit Markus Brock schaut sich Niedecken unter anderem die aktuelle Kunstschau im Kulturbahnhof an und geht der Frage nach, ob Kunst unser Denken verändern kann, wie documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev hofft. Wie das geht, verrät Christov-Bakargiev Markus Brock bei einem Rundgang durch das Herz der dOCUMENTA (13), dem Fridericianum.

In der documenta-Halle trifft Markus Brock den Frankfurter Künstler Thomas Bayrle. Seine Motoren-Schau ist ein Publikumsmagnet und die größte Einzelausstellung auf der dOCUMENTA (13). Für den 1937 in Berlin geborenen Künstler ist es die dritte documenta. In der Kasseler Karlsaue macht Markus Brock schließlich eine ganz eigene Kunsterfahrung. Hier steht das „Sanatorium“ des mexikanischen Künstlers Pedro Reyes, der den Besuchern auf ihrem Kunstmarathon psychotherapeutische Hilfe anbietet. Die Menschen stehen Schlange, und auch Markus Brock lässt sich eine Therapie auf der dOCUMENTA (13) nicht entgehen.