„S-Bahn nach Tschernobyl“ 13.4.2011

ZDF-Korrespondenten Anne Gellinek und Roland Strumpf in der Todeszone
11.4.2011 Mainz (ots) – Im April 1986 versetzte die Explosion eines Reaktorblocks in einem Kernkraftwerk in der damaligen Sowjetunion die Welt in Angst und Schrecken: Der Name Tschernobyl steht seitdem für die weltweit schlimmste Atomkatastrophe der Geschichte. In dem Film „S-Bahn nach Tschernobyl – Wie gefährlich ist die Todeszone?“, der am Mittwoch, 13. April 2011, 0.35 Uhr, im ZDF zu sehen ist, besuchen die ZDF-Russland-Korrespondenten Anne Gellinek und Roland Strumpf 25 Jahre nach dem GAU, dem Größten Anzunehmenden Unfall, die Sperrzone um das Katastrophengebiet.

Tschernobyl im Frühjahr 2011: Die Sperrzone ist ein verbotener, aber kein einsamer Ort. Anne Gellinek und Roland Strumpf treffen überraschend viele Menschen, für die Tschernobyl eine besondere Anziehungskraft besitzt: die deutschen Touristen etwa, die das ukrainische Katastrophenschutzministerium hierher karrt, um mit dem Gruselfaktor Strahlung ein paar Dollar einzunehmen. Oder den Ingenieur von der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit, der an der neuen Jahrhundert-Schutzhülle für den Reaktorblock 4 mitbaut. Oder die Videokids, die Tschernobyl nur aus dem Videospiel „Stalker“ kennen und nun selbst aus Abenteuerlust die futuristisch-verlassene Zone durchstreifen.

Mutierte Hunde, dreiköpfige Kälbchen und verstrahlte Nahrung: Was davon ist Mythos und was Realität? Anne Gellinek und Roland Strumpf versuchen zu ergründen, welche Spätfolgen es wirklich für die Menschen rund um Tschernobyl gegeben hat und noch gibt. Wie gefährlich ist der glühende Reaktor heute noch? Und wie viel Hilfe wird die Ukraine, in der Tschernobyl heute liegt, noch von Europa und der Welt benötigen?

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