„Tatort Erde: Das Klima im Visier“ 22.5.2012

„Tatort Erde: Das Klima im Visier“
Klima-Thriller in ZDF-Wissenschaftsmagazin „Abenteuer Forschung“

18.5.2012 Mainz (ots) – Rätselhaftes Tiersterben, Treibhauseffekt und der Anstieg des Meeresspiegels sind die Themen der neuen Folge des ZDF-Wissenschaftsmagazins „Abenteuer Forschung“ am Dienstag, 22. Mai 2012, 22.45 Uhr. Professor Harald Lesch präsentiert überraschende Erkenntnisse in Sachen Klimaveränderung aus den entlegensten Gebieten unseres Planeten. „Tatort Erde: Das Klima im Visier“ zeigt alte und neue Verdächtige.

In Tasmanien rätseln Meeresbiologen seit Jahrzehnten, warum eine einst große Seeelefantenkolonie immer kleiner wird. Die Auswertung der Daten von Peilsendern lässt befürchten, dass das Verschwinden der Tiere direkt mit dem Eis der Tausende Kilometer entfernten Antarktis zusammenhängt. Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Zukunft der Meere?

Als Folge des Klimawandels steigt der Meeresspiegel immer weiter an. Aufwändige Flut-Tore sollen etwa Venedig zumindest für die nächsten 100 Jahre Schutz bieten. Doch neueste Daten aus dem Weltall lassen befürchten, dass dies nicht ausreicht. Es geht nicht mehr nur um den Treibhauseffekt. Auch Meeresströmungen, Windsysteme und das Schwerefeld der Erde werden für die Entwicklung des Meeresspiegels verantwortlich gemacht.

WERBUNG:

Vom Klima-Retter zum Klima-Killer könnte sich das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde am Amazonas verwandeln. Neueste High-Tech-Messmethoden zeigen: Statt Kohlendioxid aufzunehmen, setzt Amazonien, die „grüne Lunge“ unseres Planeten, möglicherweise große Mengen von diesem Gas frei. Professor Harald Lesch erkundet die Ursachen und erklärt, warum regionale Veränderungen so schwer zu prognostizieren sind, sich in verschiedenen Regionen sogar gegensätzliche Entwicklungen zeigen und dennoch alles auf eine globale Erwärmung hinweist.