„Vater Mutter Mörder“ 13.2.2012

ZDF-Fernsehfilm der Woche erzählt Geschichte eines jugendlichen Mörders
„Vater Mutter Mörder“ mit Heino Ferch und Silke Bodenbender

7.2.2012 Mainz (ots) – Warum tötet ein Junge aus behütetem Elternhaus scheinbar skrupellos drei Menschen? Der Fernsehfilm „Vater Mutter Mörder“, der am Freitag, 10. Februar 2012, 21.50 Uhr, in ZDFneo und am Montag, 13. Februar 2012, 20.15 Uhr, als Fernsehfilm der Woche im ZDF zu sehen ist, erzählt die Geschichte aus der Perspektive seiner entsetzten Eltern. In dem Film von Autor und Regisseur Niki Stein spielen unter anderen Heino Ferch, Silke Bodenbender, Katharina Wackernagel, Antje Schmidt, Thomas Schendel, Jan-Gregor Kremp und Merlin Rose. Silke Bodenbender wurde auf dem diesjährigen Festival International de Programmes Audiovisuels (FIPA) in Biarritz für ihre Rolle in „Vater Mutter Mörder“ als beste Darstellerin in einem Fernsehfilm ausgezeichnet.

Als Tom Wesnik (Heino Ferch) und seine Frau Esther (Silke Bodenbender) eines Tages nach einer Feier nach Hause zurückkehren, werden sie von einem großen Polizeiauftrieb im Dorf aufgehalten. Tom, Fotojournalist, wittert sogleich eine Story und begibt sich mit seiner Kamera zum Ort des Geschehens. Doch was er bald erfahren muss, ist der Beginn eines nicht enden wollenden Albtraums: Drei Menschen wurden kaltblütig erschossen. Der Täter ist Lukas (Merlin Rose), sein 16-jähriger Sohn.

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Die heile Welt der Familie Wesnik bricht zusammen. Ist Lukas ein kaltblütiger Mörder? Während Esther trotz der schrecklichen Ereignisse von Anfang an emotional hinter ihrem Sohn steht, beginnt für Tom ein harter Gewissenskonflikt, der dazu führt, dass er sich immer weiter von seinem Sohn entfremdet. Lukas‘ Anwältin (Katharina Wackernagel) versucht zu vermitteln. Immer wieder quälen ihn die gleichen Fragen: Warum hat unser Sohn drei Menschen hingerichtet? Haben wir als Eltern versagt und uns mitschuldig gemacht? Auf der Suche nach den Antworten schwankt der Vater zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Unterdessen mehren sich die Hinweise darauf, dass Lukas zu der Tat angestiftet worden sein könnte oder dass er gar unter einer psychischen Erkrankung leidet. Im Prozess wird jedoch deutlich, dass nur Lukas selbst die ganze Wahrheit kennt.