Was am Ende zählt 3sat

Eine philosophische Themenwoche in 3sat
Mainz (ots) –
ab Sonntag, 3. April 2011, 20.15 Uhr
Erstausstrahlungen
28.3.2011 – „Wir wollen gehen, ohne zu vergehen“. Es ist immer noch ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft: das Reden über die letzten Dinge, über das Sterben, den Tod. „Was am Ende zählt“ ist eine philosophische Themenwoche in 3sat, die sich ab Sonntag, 3. April, in Gesprächen, Dokumentationen und Spielfilmen mit der Endlichkeit des menschlichen Seins beschäftigt.

„Was wir wollen: Von den letzten Dingen“, die Auftaktdokumentation der philosophischen Themenwoche, begleitet am Sonntag, 3. April, 20.15 Uhr, Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über den Tod nachdenken: zum Beispiel den 74-jährigen Dieter Neuhaus, der meint, so wie für ein Baby schon vor der Geburt Zimmer und Bettchen bereit stünden, solle man auch den Tod vorab organisieren. Oder Professor Klaus Sames, der beabsichtigt, sich nach seinem Tod einfrieren zu
lassen. Die Dokumentation begleitet eine Kaffeefahrt eines Bestatters zu einem Krematorium ebenso wie Georg Georgi, den Leiter einer Schauspielagentur, der geprägt ist durch seine Nahtoderfahrung, die beiden 18-Jährigen Judith und Sarah, die in einem Hospiz Sterbende betreuen, und das kleine Mädchen, das meint „es muss ja der Mensch sterben, weil sonst die Erde voll mit fetten Menschen wird.“ Sie alle umkreisen in der Dokumentation von Katharina Pethke das Thema „Tod“ mit ihren ganz persönlichen Auffassungen. Die weiteren Programme der Themenwoche greifen diese Gedanken auf, führen sie in vielfältiger
Weise fort und regen zum Nachdenken über unsere Vergänglichkeit an.

Mit „Was am Ende zählt“ setzt 3sat nach „Auf dem Pfad der Erleuchtung“ und „Die Suche nach Glück“ seine Programmschwerpunkte zu philosophischen Themen fort.

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